Narbenentstören

Eine Narbe ist mehr als eine sichtbare Linie auf der Haut: Nach einer Operation, Verletzung oder Verbrennung kann das Gewebe fester, weniger elastisch oder empfindlicher sein.

Bei der Narbenbehandlung geht es vor allem darum, die Beweglichkeit des Gewebes zu verbessern, Spannungsgefühle zu verringern und die Narbe geschmeidiger zu machen. Wichtig ist, zwischen einer gezielten Narbenmobilisation und dem Begriff „Narbenentstörung“ zu unterscheiden: Für eine Behandlung von angeblichen energetischen Störfeldern durch Narben gibt es keine überzeugenden wissenschaftlichen Belege.

Welche Vorteile kann eine Narbenbehandlung haben?

  • Mehr Beweglichkeit: Verklebungen zwischen Gewebeschichten können die Beweglichkeit einschränken. Eine gezielte Mobilisation kann helfen, die Gewebebeweglichkeit zu verbessern. 

  • Weniger Spannungsgefühl: Festes oder zusammengezogenes Narbengewebe kann sich lockern und angenehmer anfühlen.

  • Weniger Empfindlichkeit: Die Behandlung kann helfen, überempfindliche Narbenbereiche schrittweise an Berührung zu gewöhnen. 

  • Linderung von Juckreiz und Schmerzen: Bei manchen Narben lassen sich Beschwerden durch geeignete Narbenpflege und Massage verbessern. 

  • Geschmeidigeres Narbengewebe: Je nach Narbe können Elastizität und Erscheinungsbild positiv beeinflusst werden. 

Warum lohnt es sich, Narben zu behandeln?

Narben können auch nach vollständiger Wundheilung noch spannen, empfindlich sein oder Bewegungen beeinträchtigen. Eine gezielte Behandlung kann daher sinnvoll sein, wenn eine Narbe Beschwerden verursacht oder die Beweglichkeit einschränkt.

Wichtig: Erst behandeln, wenn die Wunde vollständig geschlossen und stabil verheilt ist. Bei entzündeten, offenen oder ungewöhnlich schmerzhaften Narben ist zunächst eine medizinische Abklärung nötig. 

Bei Bedarf wird die Narbenbehandlung im Rahmen einer Heilmassage sinnvoll ergänzt.

Gezielt behandeln. Beweglichkeit fördern. Beschwerden lindern.

Zurück
Zurück

Kinesiotaping

Weiter
Weiter

Flossing